Nº 110 · Zahlen · 45 Sek

Siebenmal mischen – dann liegt das Kartenspiel praktisch zufällig

Schwarzweißfoto: zwei Hände lassen die Hälften eines Kartenstapels ineinanderfallen
Foto: Johnny Blood · CC BY-SA 2.0 · Original

Deine Vermutung

Wie oft musst du 52 Karten riffeln, bis sie praktisch zufällig liegen?

Was Riffeln ist

Beim Riffeln teilt man den Stapel in zwei Hälften und lässt sie ineinanderfallen. Ein mathematisches Modell dafür, das Gilbert-Shannon-Reeds-Modell, passt laut Versuchen gut zum Mischen echter Menschen. Einer der führenden Köpfe auf dem Gebiet ist Persi Diaconis – Mathematiker und Zauberkünstler.

Eine unvorstellbare Zahl

8 · 10⁶⁷Reihenfolgen gibt es für 52 Karten

Für die Reihenfolge von 52 Karten gibt es 52! Möglichkeiten: 52 mal 51 mal 50 und so weiter bis 1. Heraus kommt rund eine 8 mit 67 Nullen.

Zu perfekt gemischt

Wer es schafft, achtmal hintereinander perfekt zu riffeln – Karte um Karte, die oberste bleibt oben –, hat wieder die Ausgangsreihenfolge. Solch ein perfektes Mischen ist kontrolliert und macht den Stapel nicht zufällig.

Quellen

Jede Aussage dieser Entdeckung ist mit einer dieser Quellen belegt und vor der Veröffentlichung gegengeprüft.

  1. Wikipedia (englisch): Shuffling (abgerufen 2026-10-07)
  2. Wikipedia (englisch): Gilbert–Shannon–Reeds model (abgerufen 2026-10-07)
  3. Wikipedia (englisch): Faro shuffle (abgerufen 2026-10-07)
  4. Wikipedia (englisch): Factorial (abgerufen 2026-10-07)